Katharina Barandun

Interkulturelle Siedlungsarbeit

Publikation 2012

Interkulturelle Väterarbeit
Dieses Buch rückt die Väter ins Zentrum und beschreibt in Text und Bild, wie sich Migrantenväter erfolgreich gegen Gewalt im öffentlichen Raum einsetzen. Es zeigt exemplarisch, wie man Migrantinnen im Kontext einer interkulturellen Siedlung in partizipative Prozesse einbinden kann, gibt Anleitungen und beschreibt Methoden zur erfolgreichen Umsetzung einer innovativen Integrationsarbeit. Dazu kommen betroffene Väter, Jugendliche und Mieterinnen in Interviews zu Wort. Ein praxisbezogenes und wegweisendes Handbuch, nicht nur für Fachleute, sondern auch für all jene, die sich in ihrer Siedlung für eine respektvolle und friedliche Nachbarschaft einsetzen wollen.


 

Neue überarbeitete Ausgabe Juni 2019

Georg Kempf-Park, Zürich Affoltern

Interkulturelles Zusammenleben im Georg Kempf-Park 2018 [468 KB]

Interkulturelle Quartierarbeit

Siedlung Friesenberg 2013 [2'561 KB]
Modellprojekt «ZusammenLeben im Friesenberg» 2010 bis 2014 Probleme im interkulturellen Zusammenleben und das negative Image der Siedlung waren Anlass für das Projekt. Durch die partizipative Intervention konnte die Eigenverantwortung der Mietenden gestärkt und eine bessere Integration ins Quartier erzielt werden. Im Weiteren wurde für die Siedlung ein Modell erarbeitet, das hilft Konflikte frühzeitig zu erkennen und die Bewohnenden befähigt, Konflikte selbstständig zu regeln oder allenfalls rechtzeitig Unterstützung beizuziehen.

Interkulturelle Quartierarbeit

Leitfaden ZusammenLeben im Frisenberg [1'804 KB]
Leitfaden zur Förderung der Partizipation von Mietenden von genossenschaftlichen, städtischen und privaten Wohnträgern am Beispiel des Modellprojekts «ZusammenLeben im Friesenberg». Die Grundlage für den Leitfaden bilden die Praxiserfahrungen aus dem Modellprojekt.
Link zum Download
http://quartiernetz-friesenberg.ch/mod/index.php?id=39

Primäre Konfliktprävention

Siedlung Brunnenhof 2010 - Ein interkultureles Wohnmodell [1'106 KB]
Konfliktprävention: Siedlung Brunnenhof 2010 Aufgrund der bestehenden Konfliktpotentiale und Herausforderungen in der Siedlung ging es darum, dass die Bewohnenden eine konstruktive Kommunikationskultur aufbauen und Verantwortung für ihr Wohnumfeld übernehmen. Zum Schluss des Projekts zeigte nicht nur die qualitativen Forschungsergebnisse, sondern auch Indikatoren, wie Leerstand oder Anzahl Wohnungswechsel, ein positives Bild.
Siedlung Brunnenhof 2010 [509 KB]

Integrationsförderung im Wohnumfeld

Projekt Siedlung Luchswiese 2007 [709 KB]
Projekt „Fit in die Zukunft – die Siedlung Luchswiese in Zürich-Schwamendingen“ 2007 Die Situation im Aussenraum der Siedlung drohte ausser Kontrolle zu
geraten: Nachtruhestörung und Vandalismus durch Jugendliche, fehlendes Verantwortungsgefühl bei den Bewohnenden für die Sauberkeit der Aussenräume, zunehmende Aggressivität und Gewalt unter Kindern und Jugendlichen. Gemeinsam mit den Bewohnenden wurden die Probleme in Angriff genommen und dauerhafte Lösungen entwickelt. Durch die positiven Veränderungen im Aussenraum erzielte das Projekt, welches in starker Mitwirkung mit den Migrantenväter umgesetzt wurde, medial über die Stadtgrenze hinaus grosse Anerkennung.

Empirischer Evaluationsbericht

Zielgruppenspezifische Integrationsförderung im Wohnumfeld. Eine Analyse des methodischen Handelns im Projekt "fit in die Zukunft"als grundlage für den Wissenstransfer [1'968 KB]